Wunschdenken mindestens dreier Unternehmen, die bei der EU-Kommission Beschwerde über die herrschende Intransparenz und gefühlte Benachteilung eingelegt haben. An einem Strang ziehen in dieser Sache die britische Seite Foundem, die Microsoft-Tochter Ciao und die französische Seite ejustice.fr, denen es geimansam vor allem darum ginge, einen transparenten und fairen Wettbewerb im Netz sicherzustellen.
Auffällig sei das Verhalten von Google im Falle von Ciao, wo Ungereihmtheiten unterstellt werden, seitdem das Portal 2008 von Microsoft aufgekauft worden sei.
Wer Hoffnung hegt, den heiligen Gral auf einem silbernen Tablet geliefert zu bekommen, sollte sich darüber im Klaren sein, dass Googles unbestrittene Machtstellung dies zu verhindern weiß, allein aus dem Interesse heraus, das gesamte Kerngeschäft in Form des Algorithmus zu wahren und in aller Form vor fremden Blicken zu schützen. [Quelle: zeit.de]
Wer trotzdem neugierig auf die Reaktion von Google ist, kann sich die – wie ich finde – prompte Antwort im European Public Policy Blog durchlesen, die DAU-freundlich das grundlegende Konzept bzw. die Funktionsweise erläutert.
March 1st, 2010
r:r