January 28th, 2011 § § permalink
Es folgt eine Anleitung, wie man ausgehende Links (sog. Outbound Links) in WordPress mit Hilfe von jQuery und Google Analytics tracken kann.
Dazu bindet man die jQuery-Library im zum Einsatz kommenden WordPress-Template ein.
<script src="http://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1.4.4/jquery.min.js"></script>
<script>!window.jQuery && document.write(unescape('%3Cscript src="<?php bloginfo('template_directory'); ?>/js/jquery-1.4.4.min.js"%3E%3C/script%3E'))</script>Diese Form der Einbindung stellt sicher, dass die jQuery-Library – im Falle, dass das Laden über die GoogleAPI fehl schlägt – lokal aus dem “js” Ordner geladen wird. Credits gehen an HTML5 Boilerplate.
Anschließend erstellt man eine “outbound.js” Datei mit nachfolgendem Inhalt und legt diese anschließend in einem Unterordner “js” innerhalb des Template-Ordners ab. Wichtig dabei ist, dass vor dem Aufruf der Funktion jQuery bereits eingebunden ist!
$(document).ready( function() {
$('#content a[class="outbound"]').click( function(ev) {
_gaq.push(['_trackEvent', 'Outbound Links', this.title]);
});
});Die Verknüpfung zu der “outbound.js” kann ganz am Ende, beispielsweise in der footer.php direkt vor dem schließenden Body-Tag erfolgen:
<script src="<?php bloginfo('template_directory'); ?>/js/outbound.js"></script>Es werden nun alle ausgehenden Links innerhalb des DIV mit der ID “content” und der Klasse “outbound” des “a href” getrackt.
<div id="content">
<a class="outbound" href="http://foo.com/" target="_blank" title="Foo">Outbound Link</a>
</div>Der Test:
Dies ist ein Beispielsatz mit einem ausgehenden Link zur Website “Collective Mind Machine“.
Die Auswertung findet man anschließend in Google Analytics unter “Content -> Event Tracking”.

Event-Tracking-Category
Hinweis
Zu beachten ist weiterhin, dass jQuery nur einmal eingebunden wird. In meinem Fall gab es eine Kollision mit dem Plug-In “jQuery lazy load plugin”, das bereits die Library eingebunden hatte.
July 12th, 2010 § § permalink
… oder doch nicht? Auf der Startseite der Google Produktsuche befindet sich unterhalb des Eingabefelds ein Bereich, der vorgibt “Einige der Artikel, die kürzlich mit der Google Produktsuche gefunden wurden” aufzuzählen. Schon vor einiger Zeit kam mir der Gedanke mal überprüfen zu wollen was anhand dieser Auflistung denn so gesucht und gefunden wird.

Vorausgesetzt, dass Artikel aufgrund dieser prominenten Platzierung entsprechend geklickt werden, stellt dies gegenüber Produkten die dort nicht gelistet sind einen Vorteil dar. Mit einer Portion Optimismus und dem Glauben, dass die generierte Auflistung sich dynamisch am Suchverhalten der User orientiert, habe ich einen Scraper mehrere Durchläufe (an verschiedenen Tagen) durchlaufen lassen und als enttäuschendes Ergebnis eine Liste mit nicht mehr und nicht weniger als 244 Produkten erhalten. Was die Häufigkeit angeht, gehe ich davon aus, dass nach entsprechend vielen Durchläufen eine gleiche Auslieferung der Begriffe zustande gekommen wäre. Daraus zu schließen welche Produkte tatsächlich gerade angesagt sind, lässt sich daraus auf jeden Fall nicht gewinnen…
Schade eigentlich, … etwas mehr Aktualität, saisonale Trends oder Events die wie Fußball-Weltmeisterschaft hätten sich hier doch wunderbar integrieren lassen. Die Vuvuzela und Fähnchen-Verkäufer hätten dadurch noch größere Umsätze erzielen können oder auch das Sortiment entsprechend erweitern oder anpassen können.
Übrigens, auf der US-Version der Google Produktsuche sieht es nicht viel besser aus. Statt 244 Produkte werden dort – nach ein paar mehr Durchläufen des Scrapers – immerhin 948 Produkte per Zufallsprinzip angezeigt. Und wenn man die erhaltenen Produkte vergleicht, drängt sich einem der Verdacht auf, dass die deutsche Version sogar nur ein übersetzer Auszug der US-Version zu sein scheint.
Hier mal spaßeshalber die Aufzählung aller Produkte die auf der Startseite der Google Produktsuche (Stand: 08.07.2010) aufgelistet werden:

Weitere Infos zur Google Produktsuche …
March 31st, 2010 § § permalink
Um nach dem 18.05.2010 noch Produktdaten zur Google Produktsuche hochladen zu können, müssen alle Benutzer ihre Website URL über das Google Merchant Center Verifizieren und Beanspruchen. Dies erfolgt – wie bei Google üblich – beispielsweise über die Integration der META-Angabe “google-site-verification”,
<meta name="google-site-verification" content="xxxxxxx" />
über den Upload einer vorgegeben HTML-Datei auf den Webserver oder seit Kurzem auch über einen DNS-Eintrag für den, der seine eindeutige Kennung nicht im Quelltext der Seite stehen haben möchte.
Eine kleine Hürde gilt es allerdings noch zu überwinden. Bevor die URL im Google Merchant-Center beansprucht werden kann, muss die Website zunächst in den Google Webmaster Tools verifiziert werden. Die Meta-Angabe ist identisch, so dass der Code nur einmal implementiert werden muss.
Wer den Termin verschläft wird feststellen, dass die hochgeladenen Produkte abgelehnt werden. Deshalb am besten sofort die nötigen Schritte einleiten, damit auch noch nach dem 18. Mai die Produkte in der Google Produktsuche gefunden werden können.