M-Audio Axiom 25 mein Sorgenkind

M-Audio Axiom 25

Bei dem M-Audio Axiom 25 (2nd Generation) handelt es sich um ein USB MIDI Keyboard mit 8 stufenlosen Endlosdrehreglern, 8 Trigger-Pads und – wie der Name unschwer erkennen lässt – 25 Tasten. Das Produkt ist schon eine ganze Weile auf dem Markt und der Anlass für diesen Post ist kein Unboxing-Video oder Komplett-Review, sondern soll alle potentiell interessierten Käufern dieses Produkts auf die Drehregler-Problematik hinweisen.

Wo ist das Problem? Die Drehregler des M-Audio Axiom 25 sind leider so niedrig aufgelöst, dass man bei ausgeschalteter Beschleunigungskurve (!) der Encoder-Regler, 4-5 Umdrehungen benötigt um Midi-Werte von 0 auf 127 zu verändern. Grundsätzlich war die Idee mit der Beschleunigungskurve vielleicht mal eine ganz pfiffige um Kosten für hochaufgelöste Drehpoti einzusparen. Doch jeder der mal das Verhalten beim Spielen mit der standardmäßig eingestellten Beschleunigungskurve (C2 – s.u.) getestet hat, merkt sehr schnell, wie willkürlich und unkontrollierbar Parameterwerte gesetzt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob man das Gerät im Studio oder im Live-Betrieb einsetzt. Etwas das sich nicht nachvollziehbar kontrollieren lässt, sieht bei einer Produkt-Demo vielleicht noch gewollt und brauchbar aus, ist jedoch schlichtweg der größte Fehler den sich M-Audio bei der Axiom-Serie geleistet hat.

Die Axiom Serie besitzt folgende Beschleunigungsoptionen für Encoder-Regler:

0 = Off ist eine Beschleunigungseinstellung, bei der der Regler ausschließlich eine Wertänderung von einem Schritt sendet, unabhängig davon, wie schnell er gedreht wird.
1 = C1 bedeutet eine langsamere Beschleunigung, die für detailliertere Anpassungen nützlich ist.
2 = C2 ist die Standard-Beschleunigungskurve (standardmäßig ausgewählt).
3 = C3 bedeutet eine schnellere Beschleunigung, die für Durchläufe durch große Parameterbereiche nützlich ist.

In Hoffnung, dass das Verhalten sich auf ein gewohntes und zu erwartendes einstellt, habe ich die vorhandenen Optionen getestet, um letztlich die Beschleunigungseinstellung – im Sinne des kleinsten Übels – zu deaktivieren.

1. Drücken Sie den Edit-Taster.
2. Drücken Sie dreimal die Taste „Curve“. Auf dem LCD wird „EnCrv“ angezeigt sowie die aktuelle Velocity-Kurve (z.B. „C3“).
3. Sie haben folgende Möglichkeiten: Geben Sie mithilfe der Zifferntasten die Nummer der Velocity-Kurve (0 bis 3) ein oder drücken Sie die Patch-Taster (Pfeile nach oben und unten) um die Velocity-Kurven (OFF bis C3) zu durchsuchen.
4. Drücken Sie die Eingabetaste.

 Quelle: M-Audio Axiom Benutzerhandbuch

Da man die Encoder nicht einfach gegen hochaufgelöste Encoder austauschen kann, bliebe nur eine Nachbesserung in Sachen Firmware, die den Midi-Wertebereich-Veränderung von 0 auf 127 innerhalb einer 360° Drehung ermöglicht und dabei Zwischenwerte (auflösungsbedingt) überspringt bzw interpoliert. Wer keine Alternativen hat, dem bleibt zwangsläufig nur noch das Modulationsrad – mit dem man sauber und linear die Werte einstellen kann.

Schade, ein wirklich gutes Produkt mit einem dicken Patzer, dessen Lösung vom Support und Produktmanagement ignoriert wird. Die M-Audio Community hat einige Threads zu diesem Thema. Auf Antworten oder Lösungen wartet man vergebens.

Vodafone Internetanschluss in FRITZ!Box einrichten

Es wird einem heute schon nicht einfach gemacht einen Telefon- und Internetanschluss einzurichten. Ist doch eigentlich alles selbsterklärend, oder etwa nicht? In meinem Fall ging es um die Einrichtung einer Fritz!Box 7390 in Verbindung mit einem Vodafone DSL- und Festnetzanschluss. Die Verdrahtung war schnell erledigt und die WLAN-Verbindung vom Notebook zur Fritz!Box ohne Hindernisse hergestellt. Danach war die Internetverbindung an der Reihe. Über den Assistenten für das Einrichten einer Internetverbindung sollte es eigentlich ganz einfach gehen. Die Fritz!Box bietet für die gängigsten deutschen DSL- und Festnetzanbieter schon die passenden Grundeinstellungen, wenn man im Drop-Down der Anbieter eine Auswahl vornimmt. Im Falle der Internetverbindung für Vodafone ADSL muss dann nur noch Benutzername und Passwort hinterlegt werden. Tja, und genau hier beginnt der Spass. Wo stehen diese Informationen? Auf dem Vodafone-Schreiben mit Zugangsdaten sind diese Informationen nicht mehr zu finden. Was nun? Arrrrgh, also den Support bemühen. Was sagt AVM dazu…

Die Zugangsdaten befinden sich in dem Anschreiben, das Sie vor der Freischaltung Ihres Anschlusses von der Vodafone-Kundenbetreuung erhalten haben. Sollten Sie dieses Anschreiben nicht erhalten oder verloren haben, wenden Sie sich bitte an Vodafone.

Nein, dort befinden sie sich eben nicht bzw. nicht mehr. Es soll den Hardware-Fremdgängern aus Sicht von Vodafone wohl nicht zu einfach gemacht werden. Wer an dem gleichen Punkt angelangt ist, kann sich jetzt den Anruf bei der Service-Hotline sparen und direkt die Installations- & Technikhotline unter der 0800 / 75 21 21 anrufen. Hier bekommt man dann Benutzernamen und Passwort für den Vodafone Internetzugang genannt. Zurück zur Einrichtung der Fritz!Box und schnell nochmal den Assistenten gestartet und die Zugangsdaten eingegeben. Die Fritz!Box prüft und prüft und prüft…

Eine Verbindung konnte nicht hergestellt werden. Prüfen Sie Benutzernamen und Passwort.

Was läuft den jetzt schief? Vertippt? Nochmal… gleiches Ergebnis! Nächster Anruf bei der Hotline um die Daten nochmal abzugleichen. Da die Call-Center-Agenten das Passwort nicht sehen können, muss es jedes Mal neu angelegt werden. Auf ein Neues! Um es abzukürzen, ich hatte wieder keinen Erfolg und der Hinweis des Call-Center-Agenten, dass sie keinen Support für Fremdhardware geben können war mir nicht entgangen. Beim 3. Versuch hatte ich dann scheinbar einen richtig kompetenten Agenten erwischt, der mit dem Hinweis Fritz!Box etwas mehr anfangen konnte, etwas tiefer grub und das Detail offenbarte, dass dem Benutzername die Worte „vodafone.komplett/“ vorangestellt sein müssen. Somit änderte sich der Benutzername auf etwas wie:

vodafone.komplett/xx01234567890

Damit lief es dann wie geschmiert. Warum nicht gleich so?

Google Analytics Code in WordPress Preview deaktivieren

Kurz, knackig und unheimlich praktisch, wenn man während des Schreibens eines Blog-Posts öfter mal den Preview Button in WordPress bemüht. Die Vorschau fließt üblicherweise – wie alle anderen Seiten auch – in die Webstatistik ein und verfälscht somit etwas euer Zahlenwerk. Wer es also genau nehmen möchte, kann mit diesem kleinen Snippet die Ausgabe des Google Analytics Codes im Preview von WordPress unterbinden:

<!--?php 
    if( !is_preview()) { ?-->
    <!-- Google Analytics Code -->
<!--?php } ?-->

Dieses und weitere brauchbare WordPress-Snippets findet ihr übrigens auf WP-Snippets.